Der Sachstand zur Öko-Schweineerzeugung

Hintergrundinformationen: (Stand Februar 2018)
Erzeugerpreise E-Mastschweine an Erzeugergemeinschaft/Verarbeiter frei Schlachtstätte o. Mwst.
Quelle: ZMP, AMI
Hinweis: Seit November 2011 Einführung der Handelsklasse "S"

Ausblick

Die Vielzahl der Akteure mit unterschiedlichen Interessen lässt es ratsam erscheinen, bundesweit einen Überblick über die Strukturen zu gewinnen, damit es nicht zu einem (ungewollten) Überangebot an Bio-Schweinen kommt. Andererseits sollen auch möglichst viele Betriebe umstellen können und der Handel die Nachfrage der Verbraucher und Verbraucherinnen nach Bio-Schweinefleisch auch bedienen zu können. Daher setzt sich das Aktionsbündnis der Bioschweinehalter Deutschland dafür ein, umstellungsinteressierte bzw. aufstockungswillige Betriebe in einer Datenbank anonym zu erfassen, um frühzeitig ein Marktungleichgewicht erkennen zu können.

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2018

 Auch 2018 sind Bio-Schweine gefragt, wenngleich sie auch nicht mehr wie in den Vorjahren „händeringend gesucht“ sind. Vor allem Bio-Schweine, die nach Verbandsvorschriften erzeugt werden, sind weiter nachgefragt und teilweise sogar knapp.

 

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2017

Das gute Preisniveau von 2016 setzt sich auch in 2017 nahtlos fort. Nur noch vereinzelt gab es Preiserhöhungen, die von den Bio-Schweinehaltern derzeit aber auch nicht gefordert werden. Das bestehende Preisniveau – daran sind sich alle Landwirte einig – ist so angemessen wie notwendig für eine nachhaltige Bewirtschaftung der Höfe.

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2016

Nachdem einige große Unternehmen ihre Preise in der zweiten Jahreshälfte 2015 deutlich angehoben hatten, zogen schrittweise viele etablierte Unternehmen nach und erhöhten ebenfalls die Erzeugerpreise auf 3,60 bis 3,75 € je kg Schlachtgewicht.

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2015

Die positive Entwicklung am Bio-Schweinemarkt setzte sich auch in 2015 fort. Aufgrund des knappen Angebots bemühen sich auch Vermarkter die Umstellung von Betrieben zu fördern.

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2014

Seit Anfang des Jahres dürfen Bio-Schweine nur noch als solche verkauft werden, wenn ihnen ein Auslauf nach draußen gewährt wird. Bestehende Ausnahmegenehmigungen wurden nicht verlängert.

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2013

Erstmals ist Anfang 2013 ein Überangebot an Bio-Schweinen auf dem deutschen Markt zu beobachten. Die Gründe sind vielfältig: Exportmärkte fallen teilweise weg, weil diese Länder selbst vermehrt produzieren (z. B. Frankreich). 

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2012

Nach einer kurzen Stabilisierung auf hohem Niveau kommt es nach der Ernte 2012 zu einem erneuten Anstieg bei Futtermitteln mit Preisen von 38 €/dt für Getreide und fast 50 €/dt für Körnerleguminosen. 

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2011

Die hohe Nachfrage nach Bio-Schweinen führt Mitte des Jahres zu ersten Preiserhöhungen. Zunächst wird zaghaft um 5 bis 8 Cent, in Einzelfällen bis 10 Cent erhöht, so dass ein Preisniveau knapp unter 3 € erreicht wurde. 

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2010

Seit Anfang 2010 ist wieder eine Erhöhung bei den Futterkosten zu beobachten, die sich mit der Ernte in 2010 massiv beschleunigt. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen die Getreidepreise im Frühjahr 2011 mit Spitzenwerten von über 37 € je dt Futterweizen.

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2009

Anfang 2009 erzielt man für Öko-Mastschweine etwa 2,87 € je kg Schlachtgewicht. 

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2008

Trotz der zu Beginn des Jahres noch hohen Futterkosten sinken die Schweinepreise seit Jahresbeginn um etwa 10 bis 15 Cent. Bis zur Jahresmitte fallen dann jedoch auch die Preise für Futtergetreide.

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2007

Der Öko-Schweinemarkt wie überhaupt der gesamte Ökomarkt sind von Euphorie bestimmt. Getragen von ständig neuen Umsatzrekorden suchten Abnehmer in ganz Deutschland und darüber hinaus nach Öko-Schweinen und versprechen teilweise eine Verdopplung der verarbeiteten Mengen binnen Jahresfrist.

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